Unsere Kluft

Was ist die Kluft?

Als Kluft bezeichnen wir Pfadfinder unsere typischen Klamotten.

Dazu gehört das Fahrtenhemd mit Aufnähern gemeinsam mit dem Halstuch und Knoten.

Unser Hemd ist Steingrau. Das Halstuch der Jungpfadfinder ist blau, das der Pfadfinder blau-gelb und das der Sippenführer ist blau-rot bzw. schwarz-grün. Die Gruppenleiter haben schwarze Halstücher.

Außerdem tragen wir:

  • Gürtel, ggf. mit Fahrtenmesser, Taschenmesser (in der Hosentasche oder in Etui)
  • Festes Schuhwerk (keine Slipper o.ä., eigentlich sollten es richtige Wanderstiefel sein, über den Fußknöchel reichend, mit fester Sohle)
  •  Juja (Jungenschaftsjacke)
  • Kappe/Cap/Hut

 

Warum tragen wir das Fahrtenhemd?

  • Es zeigt, dass wir alle Pfadfinder sind
  • Es gibt keinen Unterschied bei den Klamotten (teure Marken, einfaches aus dem Discounter)
  • Es ist sehr strapazierfähig und schützt
  • Es hält im Sommer die Sonne gut ab
  • Und es hält im Winter warm

 

Fahrtenhemd

Das Halstuch solltet ihr unter dem Hemdkragen tragen, das Hemd kann entweder in oder über der Hose getragen werden (das hängt auch sehr von der Größe ab; wenn es zu lang über der Hose hängt, sieht’s doof aus, dann besser in der Hose tragen oder kürzen, das geht ja auch).

 

Abzeichen

linker Ärmel: Unser Stammeswappen – sonst nix

rechter Ärmel: Abzeichen (für Erste-Hilfe, Helfer im Haus,… oder z.B. Wanderabzeichen)

vorne rechts: (von dir aus gesehen): Sippen-Aufnäher

vorne links: Europa- und Deutschlandband (nur wichtig bei internationalen Zeltlagern,

                    damit man sieht, aus welchem Land du kommst)

 

Halstuch

Wichtigstes Erkennungssymbol der Pfadfinderweltweit ist das Halstuch mit Halstuchknoten.

Wir Pfadfinder des CVJM Magstadt haben, wie die meisten Pfadfindergruppen, drei Halstuchstufen für drei Altersstufen: das blaue Halstuch für die Wölflinge (bis etwa 12 Jahre), das blaue Halstuch mit gelbem Rand für die Pfadfinder(ab12Jahren) und ein schwarzes Halstuch für die Gruppenleiter und erwachsenen Pfadfinder.

Außerdem gibt es noch das Blau-rote Halstuch für Sippenführer und das schwarz-grüne für SiFü nach bestande Pfadfinderprüfung.

Ein Halstuch das es nur einmal gibt ist das Schwarz-weiße, das des Stamm-Führer.

Da das Halstuch das wichtigste Pfadfinder-Symbol ist, wird es im Sommer z.B. auf Zeltlagern bei heißem Wetter auch ohne Fahrtenhemd getragen. (Umso wichtiger, dass es individuell gekennzeichnet wird, denn es ist ja – zumindest mit der Zeit – nicht irgendein Halstuch, sondern meines, mit dem ich dies und das erlebt habe. – Also Initialen in eine der Ecken schreiben!)

 

Sonstige Kleidung

Zum Pfadfinderhemd tragen wir gedeckte Farben und unauffällige Kleidung.

Wir bitten allerdings darum, zum Fahrtenhemd keine Bundeswehrhose, Fleckentarn oder ähnliches zu tragen, was militärische Assoziationen wecken kann.

Für Ausflüge sind feste Schuhe (Wanderstiefel) am besten geeignet. 

Die Kleidung bei Sippenstunden und Fahrten sollte auf alle Fälle nach herzenslust schmutzig werden dürfen – wir sind bei jedem Wetter draußen.

Das Fahrtenhemd muss auch keinesfalls jede Woche frisch gewaschen und gebügelt sein – vielen Pfadis sind Lebensspuren an ihrer Kluft geradezu heilig.

Außerdem tragen wir:

- Jungenschaftsjacke – die Pfadfinderjacke schlechthin

- Trojer – ein warmer Seemannspullover

- eine dunkle Outdoorhose oder eine Lederhose

 

 

„Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Männern auszubreiten. Keine an sich noch so wichtigen Meinungsverschiedenheiten über Angelegenheiten, die diesem Zweck fremd sind, sollten die Eintracht brüderlicher Beziehungen unter den nationalen Mitgliedsverbänden des Weltbundes stören.“

Paris, 1855

 

„Die CVJM sind als eine Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die ‚Pariser Basis‘ gilt heute im CVJM-Gesamtverband in Deutschland e.V. für die Arbeit mit allen jungen Menschen.“

Kassel, 1985/2002